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Hygiene-Wägezellen für hygienische Maschinen und Anlagen

Unsere Hygiene-Wägezellen ermöglichen eine präzise Gewichtsmessung in hygienischen Produktionsumgebungen. Sie sind korrosionsbeständig und einfach zu reinigen, um höchste Standards zu erfüllen.

Hygiene-Wägezellen für Lebensmittel- und Pharmaanlagen

Hygiene-Wägezellen ermöglichen die Gewichtserfassung direkt an Maschinen, Behältern und Produktionsanlagen mit erhöhten Anforderungen an Reinigbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. Typische Einsatzbereiche sind die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, pharmazeutische Anlagen, Misch- und Dosiersysteme sowie hygienische Verpackungsmaschinen.

MOVET bietet zertifizierte Drucklast-Wägezellen für die Montage zwischen Maschinenkonstruktion und Nivellierfuß. Ergänzend stehen passende Hygienefüße, vormontierte Wägezellen-Sets und ein Klemmkasten zur Verbindung mehrerer Messstellen zur Verfügung.

Welche Komponente wird für das Wägesystem benötigt?

Je nach bestehender Konstruktion kann die Wägezelle einzeln nachgerüstet oder gemeinsam mit einem abgestimmten Hygienefuß eingesetzt werden. Die folgende Übersicht erleichtert die Auswahl:

Komponente Funktion Typische Verwendung
3-A-Drucklast-Wägezelle Wandelt die auf den Maschinenfuß wirkende Druckkraft in ein elektrisches Messsignal um Nachrüstung oder Aufbau hygienischer Wiegesysteme
Hygienefuß für Wägezellen Stellt die Verbindung zwischen Wägezelle, Maschine und Boden her Reinigungsfreundliche und höhenverstellbare Maschinenaufstellung
Wägezelle mit Hygienefuß im Set Aufeinander abgestimmte Kombination aus Sensor und Maschinenfuß Neue Anlagen und vereinfachte Produktauswahl
Hygienischer Klemmkasten Führt die Signale mehrerer Wägezellen zusammen Wiegesysteme mit bis zu vier Messpunkten

In der Kategorie werden zusätzlich Standard-Wägezellen ohne 3-A-Zertifizierung angezeigt. Für hygienisch sensible Anwendungen sollten deshalb Schutzklasse, Zertifizierung und Produktbeschreibung des konkret ausgewählten Artikels geprüft werden.

Wie funktioniert eine Drucklast-Wägezelle?

Eine Drucklast-Wägezelle erfasst die Kraft, die durch das Gewicht einer Maschine, eines Behälters oder seines Inhalts auf den Aufstellungspunkt wirkt. Im Inneren des Sensors befinden sich Dehnungsmessstreifen, deren elektrischer Widerstand sich bei einer mechanischen Verformung verändert.

Aus dieser Widerstandsänderung entsteht ein elektrisches Signal, das durch eine geeignete Auswerteelektronik in einen Gewichtswert umgerechnet wird. Werden mehrere Wägezellen unter einer Maschine installiert, können deren Signale über einen Klemmkasten zusammengeführt und gemeinsam ausgewertet werden.

Die Wägezelle muss möglichst axial belastet werden. Seitenkräfte, Verkanten, mechanische Verspannungen und ungleichmäßige Bodenauflagen können das Messergebnis beeinflussen und sollten bereits bei der Konstruktion des Wägesystems berücksichtigt werden.

Hygienische Wägezellen nach Nennlast und Gewinde auswählen

Nennlast und Anschlussgewinde müssen sowohl zur erwarteten Belastung als auch zum verwendeten Maschinenfuß passen. Die zertifizierten MOVET Drucklast-Wägezellen sind in folgenden Kombinationen erhältlich:

Nennlast pro Wägezelle Verfügbare Gewinde Typische Größenordnung
1.000 kg M12 Kompakte Maschinen und kleinere Behälter
2.000 kg M12 Produktionsanlagen mit höheren Lasten bei kompakter Gewindeaufnahme
5.000 kg M16 oder M20 Mittlere bis schwere Maschinen und Prozessanlagen
10.000 kg M24 oder M30 Schwere Maschinen, Behälter und industrielle Wägesysteme
20.000 kg M36 Sehr schwere Anlagen und große Prozessbehälter

Die Nennlast darf nicht nur anhand des Leergewichts der Maschine bestimmt werden. Produktinhalt, bewegte Bauteile, Stoßbelastungen, außermittige Schwerpunkte und eine angemessene Sicherheitsreserve müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

3-A-Wägezellen aus Edelstahl mit Schutzart IP69K

Die zertifizierten Hygiene-Wägezellen werden laut Produktbeschreibung aus Edelstahl 17-4 PH gefertigt und als 3-A-SSI-zertifizierte RPSCQC-Hygienekomponenten angeboten. Die gekapselte Konstruktion ist für regelmäßig gereinigte Maschinenbereiche ausgelegt.

Die Schutzart IP69K kennzeichnet die geprüfte Widerstandsfähigkeit der Wägezelle gegenüber intensiven Reinigungsbedingungen. Die Schutzklasse bezieht sich auf den Sensor unter den dafür festgelegten Prüfbedingungen und darf nicht automatisch auf die vollständige Maschine oder das gesamte Wägesystem übertragen werden.

Ausgewählte Hygiene-Wägezellen besitzen blaue Silikondichtungen und ein Kabel, das laut Produktbeschreibung für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet ist. Die Beständigkeit gegenüber den eingesetzten Reinigungsmitteln, Temperaturen und Konzentrationen sollte dennoch anwendungsspezifisch geprüft werden.

Hygienefüße und Wägezellen-Sets für Maschinen

Passende Hygienefüße stellen die mechanische Verbindung zwischen Wägezelle und Boden her. Die Fußplatte aus Edelstahl unterstützt eine stabile Maschinenaufstellung, während das Gelenk leichte Bodenunebenheiten konstruktiv ausgleichen kann.

Die Hygienefüße sind passend zu den Wägezellen mit Gewinden von M12 bis M36 erhältlich. Welche Ausführung verwendet werden kann, richtet sich nach Anschlussgewinde und Nennlast der Wägezelle. Sensor und Fuß sollten deshalb nicht unabhängig voneinander ausgewählt werden.

Vormontierte Sets kombinieren eine Drucklast-Wägezelle mit dem dazugehörigen Hygienefuß. Sie erleichtern die Zuordnung der Komponenten und eignen sich besonders für neue Maschinen und Anlagen. Einzelne Füße finden Sie auch unter zertifizierte Hygiene-Füße .

Messgenauigkeit und Lastverteilung richtig berücksichtigen

Für die zertifizierten Drucklast-Wägezellen wird ein kombinierter Fehler von höchstens ±0,1 Prozent angegeben. Dieser Wert beschreibt die Sensorcharakteristik unter den festgelegten Bedingungen und ist nicht automatisch mit der Genauigkeit des vollständigen Wägesystems gleichzusetzen.

Bei einer Maschine mit mehreren Aufstellungspunkten wird das Gesamtgewicht in der Praxis häufig nicht gleichmäßig auf alle Wägezellen verteilt. Ein versetzter Schwerpunkt, gefüllte Behälter, Rohranschlüsse und bewegte Maschinenkomponenten können einzelne Messpunkte deutlich stärker belasten.

Die Nennlast sollte daher für jede Wägezelle einzeln ausgelegt werden. Mechanische Installation, Kabelanschluss, Signalabgleich und Kalibrierung beeinflussen ebenfalls die erreichbare Systemgenauigkeit. Für eichpflichtige Anwendungen sind zusätzlich die jeweiligen gesetzlichen und messtechnischen Anforderungen zu berücksichtigen.

Hygiene-Wägezellen anschließen und online auswählen

Für Anlagen mit mehreren Messpunkten steht ein hygienischer Klemmkasten aus Edelstahl AISI 304 zur Verfügung. Die IP68-Ausführung kann die Signale von bis zu vier Wägezellen mit Vier- oder Sechsleiteranschluss zusammenführen.

Nutzen Sie die Produktfilter, um die Wägezellen nach Nennlast, Gewinde, Schutzklasse und Zertifizierung einzugrenzen. Prüfen Sie anschließend Einbaulänge, Durchmesser, Anschlussgewinde, Kabelausführung und technische Daten des ausgewählten Sensors.

Standard-, Hygiene- und weitere Drucklast-Wägezellen finden Sie auch unter Wägezellen für Maschinen und Anlagen . Für eine vollständige Wägelösung müssen Wägezellen, Maschinenfüße, Klemmkasten, Auswerteelektronik und mechanische Konstruktion aufeinander abgestimmt werden.

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