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Konusgriffe für Maschinen und Bedienelemente

Konusgriffe bieten eine komfortable Handhabung und eine sichere Kraftübertragung für Maschinensteuerungen und Spannmechanismen. Sie sind in verschiedenen Größen und Materialien erhältlich.

Konusgriffe aus Edelstahl für Maschinen und Bedienelemente

Konusgriffe sind feststehende Bedienelemente für Maschinen, Vorrichtungen und industrielle Anlagen. Ihre konisch zulaufende Form ermöglicht eine sichere Handhabung bei Steuer-, Positionier- und Spannvorgängen. Der Griff kann beispielsweise an einem Bedienhebel, einer Verstelleinrichtung oder einem beweglichen Maschinenbauteil montiert werden.

MOVET bietet ergonomische Konusgriffe aus Edelstahl 1.4301 beziehungsweise V2A. Die verfügbaren Ausführungen besitzen ein M8-Innen- oder Außengewinde und sind mit polierter oder sandgestrahlter Oberfläche erhältlich. Durch die kompakte Bauform eignen sie sich für zahlreiche Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.

Welcher Edelstahl-Konusgriff passt zur Anwendung?

Die Auswahl richtet sich insbesondere nach der benötigten Gewindeausführung, der Gesamtlänge und der gewünschten Oberflächenveredelung. Die folgende Übersicht zeigt die derzeit verfügbaren Standardvarianten:

Ausführung Gewinde Oberfläche Gesamtlänge Durchmesser
Konusgriff mit Außengewinde M8 × 10,4 mm außen Sandgestrahlt 105 mm Ø 20 / Ø 14 mm
Konusgriff mit Außengewinde M8 × 10,4 mm außen Poliert 105 mm Ø 20 / Ø 14 mm
Konusgriff mit Innengewinde M8 × 20 mm innen Poliert 95 mm Ø 20 / Ø 14 mm

Vor der Bestellung sollten Gewinderichtung, Einschraublänge und Einbauraum anhand der technischen Zeichnung kontrolliert werden. Die Ausführung mit Innengewinde wird aktuell als Sonderanfertigung geführt.

Konusgriff mit Innengewinde oder Außengewinde?

Die passende Anschlussart hängt davon ab, wie der Griff mit dem vorhandenen Maschinenbauteil verbunden werden soll. Ein Konusgriff mit Außengewinde besitzt einen integrierten Gewindezapfen und wird direkt in eine geeignete M8-Gewindebohrung eingeschraubt.

Bei einem Konusgriff mit Innengewinde befindet sich das Gewinde im Griffkörper. Diese Ausführung wird auf einen vorhandenen M8-Gewindebolzen oder eine passende Gewindespindel aufgeschraubt. Das Innengewinde ermöglicht eine kompakte Verbindung, ohne dass ein Gewindezapfen aus dem Griff herausragt.

Beide Verbindungspartner müssen dieselbe Gewindegröße und Gewindesteigung besitzen. Zusätzlich sollten Gewindelänge, Einschraubtiefe und die auftretenden Bedienkräfte berücksichtigt werden. Der Griff darf bei der Montage nicht am Gewindeende anstehen, bevor die vorgesehene Position erreicht ist.

Polierte oder sandgestrahlte Konusgriffe auswählen

Die Oberflächenveredelung beeinflusst das Erscheinungsbild und die Oberflächenstruktur des Edelstahlgriffs. MOVET bietet Konusgriffe mit polierter und sandgestrahlter Oberfläche an.

Veredelung Oberflächenwirkung Typische Auswahlkriterien
Poliert Glattere, glänzende Edelstahloberfläche Maschinen mit sichtbaren Bedienelementen oder erhöhtem Reinigungsbedarf
Sandgestrahlt Gleichmäßig matte und weniger reflektierende Oberfläche Industrielle Maschinen und Anlagen mit einheitlich matter Edelstahloptik

Die Oberflächenveredelung verändert nicht die Anschlussart des Konusgriffs. Bei den aktuellen Ausführungen mit Außengewinde kann zwischen poliert und sandgestrahlt gewählt werden. Das Modell mit Innengewinde ist derzeit mit polierter Oberfläche erhältlich.

Ergonomische Griffform mit Ø 20 und Ø 14 mm

Die konische Form verjüngt sich bei den aktuellen Edelstahlgriffen von einem Außendurchmesser von 20 mm auf 14 mm. Dadurch entsteht eine klar definierte Grifffläche, die sich mit der Hand sicher umfassen lässt und eine kontrollierte Bedienbewegung unterstützt.

Die Ausführungen mit Außengewinde besitzen eine Gesamtlänge von 105 mm. Der Konusgriff mit Innengewinde ist 95 mm lang. Bei der Auswahl sollte neben dem Griffkomfort auch geprüft werden, ob ausreichend Bewegungsraum zu benachbarten Verkleidungen, Bedienelementen und Maschinenbauteilen vorhanden ist.

Die optimale Griffposition hängt von Betätigungsrichtung, Bedienhäufigkeit und Einbaulage ab. Besonders bei wiederkehrenden Bedienvorgängen sollte der Konusgriff gut erreichbar sein, ohne dass Hand oder Arm mit angrenzenden Komponenten kollidieren.

Feststehende Konusgriffe für Steuer- und Spannmechanismen

Die MOVET Konusgriffe sind feststehende Griffe. Sie besitzen keine drehbar gelagerte Griffhülse, sondern bilden nach der Montage eine feste Einheit mit dem jeweiligen Hebel oder Maschinenteil. Dadurch eignen sie sich für Bedienbewegungen, bei denen eine direkte Kraftübertragung erforderlich ist.

Typische Einsatzbereiche sind Maschinensteuerungen, Stellhebel, Spannmechanismen, Vorrichtungen und manuell betätigte Verstelleinrichtungen. Der konkrete Einsatz hängt von der konstruktiven Aufnahme, den auftretenden Kräften und der Bedienhäufigkeit ab.

Konusgriffe sind nicht mit frei drehenden Kurbelgriffen gleichzusetzen. Bei langen Drehbewegungen oder häufig rotierenden Handkurbeln kann ein drehbar gelagerter Griff konstruktiv geeigneter sein. Für kurze Stell-, Zug- oder Schwenkbewegungen bietet der feststehende Konusgriff dagegen eine kompakte und stabile Griffstelle.

Edelstahl-Konusgriffe montieren und reinigen

Vor der Montage sollten Innen- und Außengewinde sauber, unbeschädigt und frei von Fremdkörpern sein. Der Konusgriff muss gerade angesetzt und ausreichend tief eingeschraubt werden. Ein verkanteter Einbau kann Gewinde und Anschlussbauteil beschädigen.

Ob eine zusätzliche Schraubensicherung erforderlich ist, hängt von Belastung, Vibrationen und Maschinenkonstruktion ab. Die Sicherungsmethode muss mit Edelstahl, Gewindegröße und den Umgebungsbedingungen kompatibel sein. Ein übermäßiges Anziehdrehmoment kann das M8-Gewinde oder die Gegenkomponente beanspruchen.

Bei der Reinigung sind Oberfläche, Gewindeübergang und Kontaktstelle zum Maschinenbauteil zu kontrollieren. Verwendete Reinigungsmittel müssen für Edelstahl 1.4301 und die angrenzenden Werkstoffe geeignet sein. Beschädigte, gelockerte oder verformte Griffe sollten vor dem weiteren Betrieb ersetzt werden.

Konusgriffe, Sterngriffe und Bügelgriffe richtig abgrenzen

Welches Bedienelement geeignet ist, richtet sich nach der vorgesehenen Bewegung und der benötigten Kraftübertragung. Konusgriffe bilden eine längliche Griffstelle für Hebel- und Stellbewegungen. Für das werkzeuglose Spannen und Fixieren über eine zentrale Drehbewegung eignen sich dagegen häufig Sterngriffe aus Edelstahl .

Müssen Türen, Abdeckungen oder Schubladen gezogen beziehungsweise getragen werden, bieten Bügelgriffe für Maschinen und Anlagen eine beidhändig oder einhändig greifbare Verbindung. Für kompakte Verschraubungen und feinere manuelle Einstellungen stehen außerdem Rändelschrauben und Rändelmuttern zur Verfügung.

Bei der Auswahl eines Konusgriffs sollten insbesondere Gewindeart, Gesamtlänge, Oberfläche, Bewegungsrichtung und verfügbarer Einbauraum berücksichtigt werden. Weitere industrielle Bedien-, Befestigungs- und Verbindungselemente finden Sie im Bereich Maschinenelemente .

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