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Hygiene-Bänder für Lebensmittelindustrie und Fördertechnik

Diese Förderbänder sind für hygienische Anwendungen optimiert und zeichnen sich durch glatte, leicht zu reinigende Oberflächen aus. Sie bieten hohe Beständigkeit gegen Chemikalien und garantieren eine zuverlässige Produktförderung.

Hygiene-Transportbänder für Ihre Fördertechnik

Hygiene-Bänder ermöglichen einen zuverlässigen Produkttransport in Produktionsbereichen mit erhöhten Anforderungen an Reinigung, Materialbeständigkeit und Lebensmittelsicherheit. Typische Einsatzgebiete sind die Verarbeitung von Fleisch, Fisch, Backwaren, Molkereiprodukten, Obst und Gemüse sowie Verpackungs-, Kühl- und Waschanlagen.

Das MOVET Sortiment umfasst hygienische Modulbänder und Kunststoff-Förderketten für gerade und kurvengängige Förderstrecken. Unterschiedliche Teilungen, Oberflächen, Materialien und Durchlässigkeiten ermöglichen eine gezielte Abstimmung auf das Fördergut und den jeweiligen Prozess.

Welche Hygiene-Bandlösung passt zur Förderanlage?

Die geeignete Förderlösung richtet sich nach dem Streckenverlauf, dem Fördergut, der erforderlichen Durchlässigkeit und den vorhandenen Reinigungsbedingungen. Die folgende Übersicht dient als erste Orientierung:

Produktausführung Typische Eigenschaften Geeignete Anwendungen
Geradelaufende Modulbänder Geschlossene, perforierte oder offene Oberflächen für lineare Förderstrecken Transportieren, Waschen, Kühlen, Abtropfen und Verpacken
Kurvengängige Modulbänder Seitlich flexible Bandkonstruktionen für Kurven und spiralförmige Strecken Kurvenförderer, Kühlspiralen, Gefrieranlagen und platzsparende Produktionslinien
Multiflex- und Knochenketten Schmale Kunststoff-Förderketten mit verschiedenen Mitnehmern und Teilungen Kistenwaschanlagen, Behältertransport und automatisierte Förderstrecken
Zahnräder und Zubehör Auf Bandserie, Teilung, Zähnezahl und Welle abgestimmte Antriebskomponenten Aufbau, Umrüstung und Instandhaltung kompletter Fördersysteme

SCANBELT Modulbänder für hygienische Förderprozesse

SCANBELT Modulbänder bestehen aus einzelnen Kunststoffmodulen, die zu einem Förderband in der benötigten Breite und Länge verbunden werden. Beschädigte Bereiche können dadurch gezielt ersetzt werden, ohne das gesamte Band austauschen zu müssen.

Für Hygieneanwendungen stehen je nach Bandserie Konstruktionen mit offenem Stabzugang, gut zugänglichen Gelenkbereichen oder besonders reinigungsfreundlich gestalteten Unterseiten zur Verfügung. Die Serien mit Teilungen von 6,25 bis 75 mm decken sowohl kompakte Übergaben als auch mittlere und schwere Förderaufgaben ab.

Geschlossene, perforierte oder offene Bandoberfläche?

Die Oberfläche des Hygiene-Förderbands beeinflusst Produktauflage, Flüssigkeitsabführung und Reinigbarkeit. Geschlossene Oberflächen eignen sich für kleine, empfindliche oder lose Produkte, die vollständig auf dem Band aufliegen sollen.

Perforierte Modulbänder ermöglichen einen begrenzten Abfluss von Wasser und anderen Flüssigkeiten. Sehr offene Bandoberflächen unterstützen dagegen einen hohen Luft- oder Wasserdurchsatz und kommen beispielsweise beim Waschen, Abtropfen, Kühlen und Gefrieren zum Einsatz.

Die erforderliche Durchlässigkeit sollte so hoch wie für den Prozess notwendig, aber nicht größer als für das Fördergut geeignet gewählt werden. Öffnungsgröße, Produktoberfläche und mögliche Kleinteile müssen deshalb gemeinsam betrachtet werden.

Hygiene-Förderbänder aus PE, PP oder POM

Das Material beeinflusst Temperaturbereich, Zugkraft, Reibung, Schlagfestigkeit und Beständigkeit gegenüber Reinigungsmedien. Polyethylen (PE) wird häufig für kalte Anwendungen und Prozesse mit erhöhter Schlagbeanspruchung eingesetzt.

Polypropylen (PP) bietet eine gute Beständigkeit gegenüber zahlreichen Chemikalien und Reinigungsmedien. Polyacetal beziehungsweise POM zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Laufeigenschaften und eine vergleichsweise harte Oberfläche aus.

Die Werkstoffauswahl muss anhand der tatsächlichen Betriebs- und Reinigungstemperatur sowie der eingesetzten Medien erfolgen. Besonders bei sauren, chlorhaltigen oder stark alkalischen Reinigungsmitteln sind Konzentration und Einwirkzeit zu berücksichtigen.

erade, Kurven und Steigungen hygienisch fördern

Geradelaufende Hygiene-Bänder eignen sich für lineare Förderstrecken und stehen mit zahlreichen Oberflächen, Teilungen und Belastbarkeiten zur Verfügung. Für Richtungswechsel werden kurvengängige Modulbänder eingesetzt, die innerhalb derselben Förderstrecke gerade Abschnitte und Kurven durchlaufen können.

Multiflexketten bieten eine weitere Lösung für kompakte und komplexe Streckenverläufe. Mit passenden Mitnehmern lassen sich Behälter oder Produkte auch in Wasch-, Steig- und Übergabeprozessen führen. Bei Steigungen müssen Neigungswinkel, Produkteigenschaften und erforderliche Mitnehmerhöhe anwendungsspezifisch ausgelegt werden.

Lebensmittelkonformität und Reinigung prüfen

Zahlreiche Hygiene-Modulbänder werden mit produktbezogenen Angaben zu FDA, USDA oder FSIS angeboten. Da sich Material, Farbe und Bandausführung unterscheiden können, sollten die Konformitätsunterlagen immer für den konkret ausgewählten Artikel geprüft werden.

Eine lebensmittelkonforme Materialausführung allein macht noch keine vollständige Förderanlage hygienegerecht. Auch Zahnräder, Kupplungsstäbe, Mitnehmer, Führungen, Unterkonstruktion und Übergabestellen müssen für die vorgesehene Reinigung zugänglich sein.

Reinigungsverfahren, Druck, Temperatur und Chemikalienkonzentration sollten auf das Bandmaterial abgestimmt werden. Eine regelmäßige Kontrolle der Gelenkbereiche und Bandunterseite hilft, Ablagerungen und mechanische Beschädigungen frühzeitig zu erkennen.

Hygiene-Bänder auswählen und konfigurieren

Über die Produktfilter lassen sich die Hygiene-Bänder nach Bandserie, Teilung, Material, Farbe, Zugkraft und Durchlässigkeit eingrenzen. Bei Modulbändern wird die Zugkraft üblicherweise pro Meter Bandbreite angegeben, während bei Multiflexketten auch absolute Zugkraftwerte verwendet werden. Diese Angaben sind daher nicht direkt miteinander vergleichbar.

Passende Zahnräder müssen auf Bandserie, Teilung, Zähnezahl, Teilkreisdurchmesser und Wellenbohrung abgestimmt werden. Auch Bandbreite, Förderlänge, Belastung, Geschwindigkeit, Temperatur und Reinigung sind Bestandteil der technischen Auslegung.

Für eine strukturierte Vorauswahl steht der MOVET Modulband-Konfigurator zur Verfügung. Bei Sonderbreiten, Mitnehmern, Seitenbegrenzungen oder besonderen Reinigungsanforderungen unterstützt MOVET bei der Zusammenstellung einer anwendungsspezifischen Förderbandlösung.

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